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Kurzgeschichten 2006

 


12. November 2006 Erziehung Teil I
 

Heute erzähle ich Euch mal etwas über richtige Erziehung. Als ich bei Frauchen und Herrchen eingezogen bin, hieß es sofort:“ Der wird richtig gut erzogen.“ Kaum eingezogen wurde ich bereits in einer Hundeschule angemeldet. Außerdem wurden unumstößliche Regeln aufgestellt. Diese hießen: Der Hund darf nicht auf die Couch, der Hund darf nicht im Bett schlafen, der Hund macht was wir sagen …..

Gesagt getan. Ab sofort kam ich in eine Welpenspielgruppe und abends wenn ich kuscheln wollte, durfte ich auf Frauchens Schoß. Doch die Sache hatte einen Haken. Frauchen saß nicht auf der kuschelig warmen weichen Couch nein, sie nahm auf dem Fußboden platz. Wie unangenehm für mein Frauchen dachte ich und beschloss dies zu ändern. So begann ich hartnäckig wenn gerade mal keiner hinschaute meine Nachmittagsschläfchen auf der Couch abzuhalten. Sobald ich dort gesichtet wurde haben mich meine Menschen heruntergestaubt. So wurde ich strengstens bewacht. Wenn Frauchen aber sah das ich brav tief und fest in meinem Körbchen eingeschlafen war lies diese hin und wieder die Couch unbewacht. Als sie dann wieder einen Blick auf mich warf war der Korb leer. Komisch dachte diese ich hör Amlyn  doch schnarchen. Überall wurde nach mir gesucht (unter dem Tisch und in allen Ecken und Winkeln) bis der Blick zufällig die Couch streifte auf der ich logischerweise lag – kann man doch auch gleich darauf kommen oder? Daraufhin wurde ich wieder in mein Körbchen verfrachtet. Aber so ein Beagle der hat ja bekanntlich Ausdauer. Lange Rede kurzer Sinn, irgendwann wurde beschlossen das der Hund jetzt doch auf die Couch darf wenn er es sich doch so sehr wünscht. Außerdem hatte mein Frauchen bereits Kreuzschmerzen vom vielen auf dem Baden sitzen (und so einen schmusebedürftigen Beagle wie mich kann man unmöglich allein auf dem Boden sitzen lassen). Also ihr sehr schon ich bevorzuge die sanfte Erziehungsmethode. Ein Treuer Blick und alle tanzen nach meiner Schnauze. Dachte mir doch gleich, dass man mit Gewalt nichts erreicht. So hab ich dann auch das Kommando „raus aus dem Bett“ in Angriff genommen. Hat ja mit der Couch super geklappt. Wichtig bei meiner Trainingsmeth ode ist nur nicht zuviel auf einmal zu verlangen. Bloß die Herrschaften nicht überfordern. Ein Schritt folgt dem nächsten. Nun kann ich euch auch berichten, dass ich seit geraumer Zeit im Bett schlafen darf. Habe mich mit kleinen Schritten ans Werk gemacht. Erst schlief ich am Fußende, aber mittlerweile bin ich ganz oben beim Kopfkissen angelangt. Ich bin richtig stolz auf meine Trainingsmethoden. Liebe Beagles wer sich mal einen Tipp von mir abholen möchte immer gerne. Aber mit viel Geduld und wieder Geduld werdet ihr weit kommen. Aber das werdet Ihr schon selber sehen.
 

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22. September 2006 Gartenarbeit
 

Seit kurzem besitzen wir einen Urwald. Frauchen ist bestrebt dem vielen Wildwuchs ein Ende zu bereiten aber ich find den Garten toll! Jetzt kann ich prima verstecken spielen. Rainy kam sogleich um ihre Meinung abzugeben und sie teilt absolut meine Vorstellung vom Beagleabenteuergarten. Die Rainy kennt sich halt aus und weis was ich mag. Frauchen hat Unkraut gezupft und wir brave Beagles haben selbstverständlich geholfen. Frauchen meint da gibt´s nichts zum Kaputtmachen. Wieso kaputt?! Das hab ich nicht so ganz verstanden. Ich hoffe der Urwald bleibt uns noch lange so schön erhalten (aber last das bloss Frauchen nicht wissen oder Herrchen der hat so Ideen wie komplett umgraben und Golfrasen..?). Wo bleibt denn da der Spass?
 

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20. April 2006 Amlyn und die Kinder
 

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“ Früher kannte Frauchen Kinder die panische Angst vor Hunden hatten. Bei Christoph war es besonders schlimm. Aber dann kam ja zum Glück ich in die Familie und alles wurde anders.

Auf den Fotos bin ich mit Felicia und Christopf im  Münchner Zoo. Man könnte ja meinen da gäbe es genügend Tiere zum streicheln. Aber alle Kinder an denen wir vorüber kamen wollten mein weiches Fell berühren. Es ist halt nicht immer leicht ein Beagle zu sein.

Als ich dann abends zu hause war und Herrchen nochmals mit mir in den Park ging trafen wir noch weitere Kinder. Jeder wollte mich mal berühren, mich halten, mich an der Leine führen, usw. Das komische an der Sache ist nur - (ist mir bisschen peinlich) - ist aber so, jaaa ich hatte wirklich einen riesen Spass. ”
 

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18. März 2006
Als ich Jagen ging und mein Frauchen nicht mit nahm
 

“Am Samstag fuhren wir zur Rainy. Auf dem Feld durfte die Rainy frei laufen. Ich durfte somit auch, da Frauchen sehr für Gleichberechtigung ist. Mann, da rieht es aber toll. Da ist ja auch so ein Langohr. Super der will fangen spielen komm schnell Rainy den kriegen wir. Die Rainy ist ein richtiger Mamabeagle kann ich Euch sagen. Gerade als es anfing Spaß zu machen sucht sie lieber ihr Frauchen Christine. So musste ich also allein diese feine Hasenfährte ausarbeiten. Wo ist denn das feine Häschen? Aha, da bist Du hineingekrochen, in dieses super gesicherte Firmengelände. Du hast es aber mit einen echten “Amlyn” zu tun, der schafft alles, pass mal gut auf. So jetzt bin ich auch drin. Da kuckst Du was? Nanu, wie komm ich da nur wieder raus? Hilfeeeeeee hört mich denn keiner? Ich hab jetzt Angst. Wo sind die den alle wieder ohne mich hingelaufen? Langsam wird mir kalt und ausserdem hab ich H U N G E E E R! ---- Stunden später: Ich glaub ich hör schon Stimmen. Nein es ist tatsächlich die Christine mit Rainy. Holt mich hieeer rauuuus, hieeeelfeeee! Was soll das heissen kein durchkommen? Ihr seht doch das ich reingekommen bin.

Christine sei dank ich bin gerettet und natürlich auch Elke mit Alpina die mich hörten. Nachdem halb Aufkirchen nach dem spurlos verschwundenen Amlyn suchte, konnte die Christine einen Mitarbeiter der zum Glück zufällig am Samstag da war ausfindig machen. Der lies diese auf das Firmengelände um mich vor dem sicheren und qualvollen Hungertot zu retten. Als Notration hatte Christine als echter Beagler sofort Leberkäse zur Hand, was den Tag dann noch rettete. Von meinem Frauchen keine Spur. Auf die ist auch kein Verlass. Die muss wohl in Zukunft an der Leine bleiben! Oder ich zieh doch zu meiner süssen Zuckerpuppe Rainy.
 

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“Wo ist den der brave Hase?”
 

“So unschuldig kann nur ein Amlyn schauen oder versucht es doch selbst!”
 


03.-07.03.2006 Juhuuu, ich bekomme Besuch
 

Anlässlich der Hundeausstellung in München kommt Alex mit Jochen und meiner Mama Thorni, mit Evita, Shelby und Carisma angereist. Auch Andrea mit meiner Schwester Breeze kommen am 03.03.06 nach Poing.
 

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Andrea, Mama Thorni und Frauchen. Andrea ist extra zum Daumendrücken aus der Schweiz angereist.

Breeze, meine Halbschwester am 3.3.06
 

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Hier mach ich grad Shelby müde.
Oder war es umgekehrt?

Evita fand den Schnee bei uns ganz toll!
 

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Am 4.3.06 in der Olympiahalle macht
Shelby ihr V1 und ist nun Jugendchampion
 

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Poing ist tief verschneit und die Meute darf im Park toben
 

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2006-03-05_Ehrenring

Am 5.3.06 zeige ich den Leuten im Ehrenring wie ein Beagle so aussieht.
Aber vorher werde ich noch von der Christine herumgezeigt.
(am Beagleinfostand der Landesgruppe Bayern)
 

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Das war sooo schön mit den Mädels zu toben. Ich hab ihnen alles gezeigt.
 

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Hier kocht Alex für uns
 

Dachte gar nicht das so viele
Beagles in meine Wohnung passen
 

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2006-03-06_Thorni__Cari

Die Mädels haben sich richtig breit gemacht. Frauchen meinete das sie noch nie so toll erzogene Hunde gesehen hat.
 

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Hier wollte ich doch mal sehen ob es auffällt,das da einer mehr im Auto sitzt.